Umweltskandale in NRW: BP, Shell und Steag am Pranger

Diese Geschichte hat zwei Tatorte und mindestens drei mutmaßliche Täter. Leicht zu fassen sind diese allerdings nicht. Sie heißen: BP, Shell und Steag – und sie verbrennen gefährliche Industrie-Abfälle, mitten im Ruhrgebiet. Die Raffinerie-Rückstände seien „fälschlicherweise als Petrolkoks deklariert“ worden, heißt es in einem Bericht des NRW-Umweltministeriums, der vor wenigen Tagen veröffentlicht worden ist. Verbrannt wurden die gesundheitsgefährdenden Stoffe unter anderem in den Städten Gelsenkirchen, Herne und Lünen. Wie aber kann es sein, dass so lange niemand etwas davon mitbekommen hat? Warum lehnt die Staatsanwaltschaft Köln Ermittlungen ab? Und was bedeutet das für die Umwelt und die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner? Diese und weitere Fragen bespricht Moderator Jan Reckweg in einer neuen Folge von nah&direkt mit Michael Hübner, Vize-Fraktionsvorsitzender der SPD im NRW-Landtag, und WAZ-Wirtschaftsredakteur Ulf Meinke.