Ruhrbashing schadet: Warum die Region besser ist als ihr Ruf

Er selbst nennt seine Heimatregion nur „Ruhr“, das Gebiet verschweigt Christoph Zöpel geflissentlich. Denn schon mit dem Begriff „Ruhrgebiet“ beginne die Diskreditierung, findet der ehemalige NRW-Minister für Stadtentwicklung, Prof. Christoph Zöpel. Gebiet, das würde schließlich immer von außen bestimmt. Dabei entscheide die Region an der Ruhr längst selbst, als was sie sich definieren möchte. Kohle und Stahl seien bei diesem Prozess eher hinderlich gewesen, bewertet der SPD-Politiker aus Bochum in der aktuellen Folge unseres Podcasts „nah&direkt“.
Gemeinsam mit Moderatorin Brinja Bormann und Redakteur Johannes Pusch geht Zöpel der Frage auf den Grund, wie lebenswert unsere Region wirklich ist: Antworten darauf geben können auch unsere Leser. Seit einigen Wochen befragen wir sie gezielt im „Stadtteil-Check“ zur Lebensqualität in ihrem Viertel. Wie gut lebt es sich in Bochum, Mülheim und Essen? Was muss sich verbessern? Und warum geht das Ruhrbashing meist von den Menschen aus, die in der Region leben?