IS-Rückkehrer in NRW: Wie groß ist die Gefahr?

Dutzende Anhänger*innen des Islamischen Staats (IS) stehen derzeit kurz vor einer Rückkehr nach Nordrhein-Westfalen. Die NRW-Landesregierung rechnet mit 50 bis 100 Personen, darunter viele Frauen und Kinder. Ihre Verbindungen zur Terrororganisation sind größtenteils unklar, die Behörden wollen sie engmaschig überwachen. Doch kann das gelingen? Und wie sollte langfristig mit diesen teils radikalisierten, teils traumatisierten Menschen umgegangen werden? „Natürlich kann von den Leuten eine Gefahr ausgehen, wenn sie zurückkehren“, gibt etwa Verena Schäffer, Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen im NRW-Landtag und innenpolitische Sprecherin der Fraktion, zu bedenken. Und auch WAZ-Landeskorrespondent Tobias Blasius bekennt: „Ich halte es für unheimlich schwer, die Terror-Gefahr sauber einzuschätzen.“ Sie beide sind zu Gast in der neuen Ausgabe von nah&direkt und diskutieren gemeinsam mit Moderator Jan Reckweg darüber, wie es angesichts der IS-Rückkehrer um die Sicherheit in NRW bestellt ist, warum Bund und Länder in der Verantwortung sind – und wie eine gelungene Reintegration aussehen könnte.