Hilfe aus dem Ruhrgebiet: So arbeitet die Kindernothilfe in Bangladesch

Seit nunmehr 60 Jahren unterstützt die in Duisburg gegründete Kindernothilfe junge Menschen in Notsituationen – und das weltweit. Eine der größten humanitären Katastrophen unserer Zeit spielt sich gegenwärtig in Bangladesch ab. Südlich der Stadt Cox’s Bazar befindet sich das größte Flüchtlingslager der Welt: Kutupalong. Rund eine Million Menschen leben dort, darunter knapp 400.000 Kinder. Die meisten von ihnen gehören der ethnischen Minderheit der Rohingya aus dem Nachbarland Myanmar an. Weil sie dort nicht anerkannt sind, werden sie verfolgt, ermordet, müssen fliehen. „Wenn sie erzählen von brennenden Dörfern zuhause in Myanmar, von ermordeten Babys, von erschossenen Männern, von der Flucht zu Fuß, über Berge, durch Dschungel – das berührt“, sagt Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzenden der Kindernothilfe. Gemeinsam mit WAZ-Reporter Hubert Wolf hat sie sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. Im Podcast erzählen beide von ihren Eindrücken, von der Spendenbereitschaft in der heutigen Zeit und davon, warum das Ruhrgebiet ein guter Ort für eine Hilfsorganisation ist.